Die schönsten Gespräche entstehen oft ganz spontan. Zum Beispiel auf der Terrasse von Kaap Hoorn auf Terschelling, wo wir öfter einkehren. Diesmal kam René mit Florence van Haastrecht ins Gespräch, Mitbegründerin von BeeGrateful. Ihre Aufgabe: Zuverlässig die Artenvielfalt zu erhöhen, indem bestäuberfreundliche Lebensräume geschaffen werden. Das verlangte nach einem näheren Kennenlernen.
Eine besondere Aufgabe
Ein paar Wochen später besuchen wir Florence und ihre Partnerin Zoe im kreativen Brutort „De Ceuvel“ in Amsterdam-Nord. Von hier aus geben die beiden jungen Unternehmerinnen ihrer Aufgabe Gestalt. Florence erzählt, wie BeeGrateful an bestäuberfreundlichen Lebensräumen mit einem „Summenden Ansatz“ arbeitet: „Zunächst bieten wir Nistmöglichkeiten für Bestäuber an. Das tun wir mit unserem Streetlight Bee&Bee, einem Bienenhaus, das um einen (Laternen-)Pfahl passt. Gemeinsam mit der Universität Wageningen führen wir auch Forschungen im The Green Village (bei der TU Delft) zur Wirkung des Streetlight Bee&Bee durch. Außerdem sorgen wir für ausreichend geeignete Nahrungsquellen, indem wir einheimische Pflanzen aussäen. Und schließlich arbeiten wir an mehr Bewusstsein für die Bedeutung der Bestäuber. Zum Beispiel mit Werkstätten und Vorträgen, in denen wir auf interaktive Weise über den Beitrag der wilden Biene zur Artenvielfalt berichten.“