Ein Schrank voller Leidenschaft für Florence von Haastrecht von BeeGrateful

Die schönsten Gespräche entstehen oft ganz spontan. Zum Beispiel auf der Terrasse von Kaap Hoorn auf Terschelling, wo wir öfter einkehren. Diesmal kam René mit Florence van Haastrecht ins Gespräch, Mitbegründerin von BeeGrateful. Ihre Aufgabe: Zuverlässig die Artenvielfalt zu erhöhen, indem bestäuberfreundliche Lebensräume geschaffen werden. Das verlangte nach einem näheren Kennenlernen.

Eine besondere Aufgabe

Ein paar Wochen später besuchen wir Florence und ihre Partnerin Zoe im kreativen Brutort „De Ceuvel“ in Amsterdam-Nord. Von hier aus geben die beiden jungen Unternehmerinnen ihrer Aufgabe Gestalt. Florence erzählt, wie BeeGrateful an bestäuberfreundlichen Lebensräumen mit einem „Summenden Ansatz“ arbeitet: „Zunächst bieten wir Nistmöglichkeiten für Bestäuber an. Das tun wir mit unserem Streetlight Bee&Bee, einem Bienenhaus, das um einen (Laternen-)Pfahl passt. Gemeinsam mit der Universität Wageningen führen wir auch Forschungen im The Green Village (bei der TU Delft) zur Wirkung des Streetlight Bee&Bee durch. Außerdem sorgen wir für ausreichend geeignete Nahrungsquellen, indem wir einheimische Pflanzen aussäen. Und schließlich arbeiten wir an mehr Bewusstsein für die Bedeutung der Bestäuber. Zum Beispiel mit Werkstätten und Vorträgen, in denen wir auf interaktive Weise über den Beitrag der wilden Biene zur Artenvielfalt berichten.“

Von Studienfreunden zu Geschäftspartnern

Wirkung erzielen

55 % der Wildbienen sind vom Aussterben bedroht. Mit ihren Produkten und Dienstleistungen möchten die Unternehmer von BeeGrateful die Bedeutung dieser Bestäuber vermitteln und so etwas bewirken. Darüber hinaus leisten sie auch einen positiven Beitrag im sozialen Bereich. „So wird beispielsweise die kleinere Variante unseres Streetlight Bee&Bee – der Mini Bee&Bee – in einer sozialen Werkstatt hergestellt. Denn als soziales Unternehmen möchten wir neben der Förderung der Biodiversität auch unseren Beitrag zur Gesellschaft leisten.“

Dass BeeGrateful sich für eine bessere Zukunft einsetzt, ist offensichtlich. Florence erklärt: „Wir werden weiterhin naturintegrative Produkte entwickeln. Dabei wollen wir Gewerbegebiete begrünen und das Bewusstsein schärfen. Es macht uns große Freude, Menschen für das Problem und die Bedeutung von Bestäubern zu sensibilisieren. Wir erhalten auch viel positives Feedback zu unseren Vorträgen. Damit werden wir also auf jeden Fall weitermachen. Darüber hinaus möchten wir unseren Ansatz vertiefen und weiter untersuchen, wie wir Wildbienen und anderen Bestäubern so optimal wie möglich helfen können. Dies wollen wir durch die Entwicklung einer eigenen Messmethode erreichen, bei der unser Bienenhotel als Indikator für die Messung der lokalen Biodiversität eingesetzt wird. Es gibt also noch viel zu tun, aber wir freuen uns darauf!“

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