Ein Schrank voller Leidenschaft für Marieke von „The Clay Shaper“

In einer gemütlichen Werkstatt in Haarlem, umgeben von bunten Tellern, Vasen und anderem Töpfergut, erzählt Marieke ihre Geschichte. Eine Geschichte darüber, den Mut zu haben, Entscheidungen zu treffen, seiner Leidenschaft zu folgen und einen Kindheitstraum wahr werden zu lassen – in der unerwarteten Form eines Onlineshops mit ihrem eigenen Töpferwerk.

Von Willy Wortel zum Modedesign

Die Garage, in der alles begann

„Ich hatte oft Ideen für Dinge, die ich nirgendwo finden konnte, also habe ich sie selbst gemacht”, erzählt Marieke über ihre ersten Schritte in der Keramik. Was als Hobby begann, führte schnell zu einem Haus voller selbstgemachter Dinge. So entstand die Idee für einen eigenen Webshop: www.theclayshaper.com. Und das erwies sich als Erfolg! Aus allen möglichen unerwarteten Ecken kamen Bestellungen. „Als ich einen Blumentopf nach Hongkong schicken durfte, dachte ich: Wow, das ist ernst.“ Die Garage wurde zu ihrer Werkstatt. Jeden Morgen fuhr sie mit dem Lastenfahrrad nach draußen, um Platz für die Drehscheibe zu schaffen, ein mehr als vierzig Jahre altes Secondhand-Exemplar von Marktplaats. Und mit einem Ofen zum Brennen der Keramik begann die eigentliche Arbeit.

Im vergangenen Jahr folgte ein weiterer Meilenstein: ein eigenes Atelier. Hier fertigt Marieke die einzigartigen Keramikstücke, die sie in ihrem Webshop verkauft. Außerdem teilt sie hier ihre Leidenschaft in Kursen und Workshops. „Ich finde es toll, Menschen für die Arbeit mit Ton zu begeistern. Oft kommen sie mit der Überzeugung herein, dass sie nicht kreativ sind – und strahlen dann, wenn sie ihren eigenen Becher in den Händen halten. Kinder und Erwachsene, manchmal ganze Familien, die gemeinsam an einem Workshop teilgenommen haben. Diese Momente berühren mich.“ Keramik herzustellen ist ein langsamer Prozess. Genau darin liegt die Magie. Marieke: „Nach dem Formen und Modellieren muss deine Kreation zunächst eine Woche lang trocknen und dann gebrannt werden. Danach trägst du Glasur auf und die Keramik muss noch einmal in den Ofen.“ Man braucht also Geduld, aber das Ergebnis ist immer etwas Besonderes. Auf ihrem Arbeitstisch wartet eine neue Kreation: eine Vase mit eleganten Schnüren, hergestellt mit einem Extruder – einer Art Spritzbeutel für Ton. Marieke ist sich noch unsicher, wie sie das Werkstück fertigstellen soll. „Lasse ich sie naturbelassen? Oder gebe ich ihr eine Farbe?“ Diese ständige Suche, das Experimentieren und Neuerfinden – das ist es, was sie antreibt. Und wie sieht Marieke die Zukunft von „The Clay Shaper“? „Ich fände es schön, den Webshop weiter auszubauen. Dann brauche ich allerdings Mitarbeiter, um die Produktion bewältigen zu können. Das Wichtigste für mich ist, die Kontrolle über den Herstellungsprozess zu behalten. Ich möchte weiterhin die Richtung vorgeben und regelmäßig mit meinen Händen im Ton arbeiten. Denn das macht mich doch am glücklichsten.”

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